Gepard
Auf den weiten Savannen Afrikas und in einem kleinen Teil Asiens lebt der Gepard. Der Gepard, oder der Jagdleopard, ist das geschwindigste Landtier in der Welt. Schon seine Erscheinung, seine lange schlanke Gestalt und sein federleichter Bau deuten auf seine Geschwindigkeit hin, wohl bis zu 120 Kilometerstunde. Leider wird eine der schönsten Schöpfungen unserer Mutter Natur bedroht. Die Stiftung “Cheetah Friends Europe” versucht unter anderem durch das Sicherstellen der natürlichen Lebensräume des Gepards dieses prachtvolle Tier vor dem Aussterben zu bewahren. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Stiftung einerseits und Projekten und örtlichen Instanzen anderseits bildet das Einzigartige dieser Stiftung und hat zu direkten Kontakten geführt so dass gleich deutlich wird was mit Unterstüng der Stiftung gemacht werden kann.

GrĂ¼ndung
Die Stiftung entstand aus drei Initiaven die unabhängig von einander auf dem Gebiet der Schützung des Gepards tätig sind. Ende 2005 setzen diese drei Initiativen sich zusammen und
Daraus entstand eine enge Zusammenarbeit und wurde zur Gründung der Stiftung “Cheetah Friends Europe” entschlossen. Die offizielle Gründung fand statt am 11. Juli 2006. Durch die schon vorhandene Expertise im Vorstand war es möglich direkt die Zielsetzungen der Stiftung festzulegen. Die Stiftung ist ohne Gewinn.
Vorstand
Der Vorstand der Stiftung besteht aus folgenden Mitgliedern:
Nancy Lapidaire – Vorsitzende
Sabine Boucherie – Kassenführerin
Kiki Vleeschouwers – Sekretärin
Schutzherrin der Stiftung ist Hanneke Louwman, Gründerin des ehemaligen WWBC (Wassenaar Wildlife Breeding Centre).
Ziele
Die Stiftung hat sich zum Ziel gestellt:
- Beschützung und Erhaltung des Gepards, vor allem in Ost-Afrika;
- Erhaltung der Lebensräume des Gepards;
- Schaffung neuer Lebensräume unter anderm mittels Erwerbung von Grundstücke;
- und weiterhin alles was im Interesse des Gepards ist zu tun.
Verantwortung
Die Stiftung wird einen Geschäft- und Aktionsplan führen.
Jahresbericht
Jährlich werden die Aktionen und die Finanzen des vergangenen Jahres in einem Jahresbericht verfasst.
Rechtsnachfolge
Die Stiftung „Cheetah Friends Europe“ wird als eine gemeinnützliche Stiftung anerkannt.(Art.32,lid 1, onderdeel 3 und Art.33,lid1,onderdeel 4)
Das bedeutet dass Schenkungen an der Stiftung steuerfrei sind, es sei denn an der Schenkung sind Lasten verbunden wodurch sie ihren gemeinnützlichen Karakter verliert. „Cheetah Friends Europe“ ist nicht dazu verpflichtet Steuererklärungen über Schenkungen zu tun denn sie sind der Schenkungssteuer nicht unterworfen.
Eine Kopie dieser Erklärung is bei der Stiftung zu erhalten.
DER GEPARD
Der Gepard , the cheetah, gehört zu den Katzen. Das Wort „Cheetah“ leitet sich aus dem Hindustani „Chita“ ab und bedeutet „der Scheckige“. Das Auffälligste am Gepard sind die sogenannten Tränenstreifen, zwei schwarze Streifen von den Augen entlang der Nase zu den Mundwinkeln. Alles im Körperbau des Gepards ist auf Geschwindigkeit gerichtet. Sein Körper ist schlank und biegsam wodurch er sehr wendbar ist. Durch das flexibeler Rückgrat und die langen schlanken Beine macht er bei seiner Spitzengeschwindigkeit Schritte von 7 bis 8 Meter. Da die Krallen des Gepards nur bedingt einziehbar sind, hat er in den Kurven und bei grosser Geschwindigkeit einen festen Griff am Boden. Die Spitzengeschwindigkeit von etwa 130 Kilometerstunde kann er nur über kurzen Distanzen halten sonst gerät er überhitzt. Also muss er ganz schnell reagieren um seine Beute zu fangen. Die Art wird auf der roten Liste der IVCN als „vulnerable“ und „endangered species“ gelistet. Dies bedeutet dass der Gepard mit dem Aussterben bedroht ist wenn nicht schnell etwas zur seinen Schützung unternommen wird.
Lebensraum
Der Gepard findet man hauptsächlich in den offenen Savannen wo er eine gute Aussicht über der ausgedehnten Flächen hat. Der Gepard wird aufgeteilt in fünf Unterarten. Vier davon leben in Afrika. Wo sie ursprünglich über den ganzen Kontinent verbreitet waren, leben sie jetzt hauptsächlich im Osten und im Süden Afrikas. Auch in Asien hatten sie früher ein weites Verbreitungsgebiet. Jetzt aber beschränkt sich ihr Lebensraum auf nur wenigen kleinen Gebieten, wo sie nur noch in einer sehr kleinen Anzahl vorkommen.
Gefahr
In Afrika und Asien leben jetzt nur noch weniger als 12.500 Geparde in freier Wildbahn. Die meisten von ihnen leben in kleinen isolierten Gruppen ausserhalb der Wildschutzparken. Dadurch entstehen oft Konflikte zwischen den Geparden und der örtlichen Bevölkerung und ihrem Vieh. Auch durch die immer fortschreitende Landwirtschaft wird ihr Lebensraum immer kleiner. Sie werden auch noch immer gejagt.
Einschränkung und Zersplitterung ihres Lebensraums
Durch den immer kleiner werteten Lebensraum (durch die Menschen) werden die Geparden gezwungen zusammen mit den anderen Raubtieren in einem kleinen Gebiet zu leben. Dadurch wird die Nahrungskonkurenz immer grösser und die Zahl der Beutetiere immer kleiner. Da der Gepard gar nicht so aggressiv ist, wird ihm seine Beute von den anderen Raubtieren oft weggenommen. Auch das Zurückdrängen der Geparde aus den Savannen in sehr holzreichen Gebiet sorgt dafür das der Gepard, der für die Jagd von den grossen weiten Flächen abhängig ist, seine Beute immer schwieriger fangen kann. Auch kann er sich im stachlichen Gebüsch schneller verletzen.
Verlust der genetischen Vielfalt
Es leben nur noch wenige Geparde, dazu noch von einander isoliert, in freier Wildbahn. Darum ist die Vielfalt an genetischem Material dieser Art sehr gering. Diese Vielfalt ist aber absolut notwendig um die Inzucht zu verhindern. Obendrein sorgt sie auch dafür dass die Art sich an den weckselenden Unständen anpassen und so überleben kann.
Zuchtprogramme
Tiergärten in der ganzen Welt versuchen Geparde zu züchten. Um dieser Vielfalt an genetischen Materials verantwortungsbewusst zu bewahren wird ein internationales Zuchtstammbuch aufgestellt. Man bemüht sich alle in Gefangenschaft lebende Tiere aufzunehmen. Indirekt können diese Tiere denn wieder an der Erhaltung der in Freiheit lebenden Geparde beitragen.
SUPPORT
Sie können die Geparde helfen indem auch Sie Spender werden der Stiftung „Cheetah Friends Europe. Mit Ihrer finanziellen Hilfe können wir nicht nur die schon bestehende Projekte die die Geparde und ihren Lebensraum zu erhalten versuchen, sondern auch neue Projekte unterstützen.
Jetzt können Sie via Internet spenden.
Nancy Lapidaire
So lange wie ich mich erinnern kann, träumte ich schon von Afrika und ins besondere Kenia. Als kleines Mädchen dachte ich schon immer an Tiere, Menschen und Natur. Es ist aber erst seit dem plötzlichen Tod meiner Mutter dass es mir klar wurde dass alles auf einmal einfach vorbei sein konnte und da hätte ich Afrika noch nicht mal besucht.
Daher entschloss ich mich gleich etwas zu unternehmen. Die Einladung der in Kenia lebenden Schriftstellerin, Kuki Gallmann, machte es möglich meine Träume zu verwirklichen. Schon beim ersten Schritt auf Kenianischen Boden fühlte ich mich “zu Hause”. Nach diesem ersten Besuch bin ich noch mehrmals mit meinem Mann und meinen Kindern zurückgegangen.
Seitdem erlebten wir schon manches Abenteuer.
Bei meinen Besuchen an Kenia lernte ich unter anderem auch Mary Wykstra des Cheetah Conservation Fund-Kenia kennen. Ich fühlte mich schon immer zum Gepard hingezogen und gerade durch diese Leidenschaft wollte ich einen Unterschied machen.
Wenn man denn auch in den Niederlanden die richtigen Menschen begegnet denn ist ganz einfach seine Leidenschaft in klaren Formen zu giessen. Alleine kann man nun einmal nichts erreichen aber zusammen ist alles möglich.
Ich wollte denn auch meine Überzeugungen und diese Leidenschaft mit anderen teilen. Deshalb kam es zur Gründung der Stiftung “Cheetah Friends Europe”.
Sabine Boucherie – Stiftung “Zodiac Nature Watch”
Ich zeigt von Kind auf ein reges Interesse an Pflanzen und Tieren und deshalb wollte ich später denn auch in einem Tiergarten arbeiten oder wenigstens “irgend etwas” auf Gebiet des Naturschutzes tun. Nachdem ich schon im Rahmen meiner Studien und Praktika in Brasilien, Tanzania, Kenia und Süd-Afrika war, bot man mir die Möglichkeit bei “Zodiac Zoos” zu arbeiten. Seit 1999 war ich zuerst als Manager des Tiergarten “Zoo Parc Overloon” und später als Supervisor und Vorsitzende der Stiftung “Zodiac Nature Watch” tätig. Die Stiftung “Zodiac Nature Watch” gehört zu der Naturschutzorganisation „Zodiac Zoos“, an der vier Tiergärten teilnehmen. In einen dieser Gärten „Zoo Parc Overloon“ kamen neulich zwei Geparde an. Das war die Erfüllung eines seit langem gehegten Wunsches. Schon von Anfang an, seit 2000, hatte der Zoo Parc Overloon die Absicht zwei Geparde aufzunehmen. Es war aber erst in 2006, so lange hat es gedauert, dass die zwei Tiere endlich eintrafen.
Zodiac Nature Watch beschäftigt sich vor allem mit Projekten auf dem Gebiet des Naturschutzes sowohl in In- und Ausland. Seit einiger Zeit war man auf der Suche nach Initiativen die die Geparde in freier Wildbahn zu schützen versuchten. Daher wurde nächst Zodiac Nature Watch eine unabhängige Stiftung gegründet die sich vor allem auf die Erhaltung und Unterstützung dieses prachtvollen Tieres zulegen sollte. Hanneke Louwman die nach Anlass der bei uns im Zoo erwarteten Tiere als Expertin einberufen wurde, machte uns mit der Familie Lapidaire bekannt. Und wie schon ahnten, entstand aus dieser Begegnung die Stiftung „Cheetah Friends Europe“. Wir hoffen auf eine gute und lange Zusammenarbeit.
Hanneke Louwman – Wassenaar Wildlife Breeding Centre
Als Kind interessierten mich schon die Tiere und träumte ich davon nach Afrika zu fahren. Bevor es aber so weit war, arbeitete ich während meiner Schulzeit u.a. bei einem Tierarzt und an meinen freien Wochenenden als Freiwilliger im „Dierenpark Wassenaar“. Dort lernte ich meinen Mann, den Sohn des Gründers und den Direktor des Zoos, kennen. Leider musste der Zoo in 1984 die Türen schliessen. In den zwanzig Jahren als mein Mann und ich den Zoo führten, haben wir manche Jungtiere in den ersten Wochen ihres Lebens bei uns zu Hause mit der Flasche grossgezogen. Es gab hierfür verschiedene Gründe, doch meistens war es so dass das Muttertier nicht genügend Milch für ihre Jungen hatte. Eine kleine Auswahl: Kamelen, Schimpansen, Orang-Utans, Löwen, Tiger, Panther, Binturangs, Erdmännchen, Nasenbären, Wallabies, usw. Zehn Jahre habe ich beim Fernsehen mit Martin Brozius an einem Jugendprogramm „Ren je rot“ zusammengearbeitet. Etwa 123 Mal habe ich ein anderes Tier in der Studio in Hilversum mitgebracht. Ein einziges Mal waren es auch sechs junge Geparde. Ab 1980 war man im Wassenaar Zoo sehr erfolgreich bei der Zucht dieser prachtvollen Tiere und später auch im Wassenaar Wildlife Breeding Centre (WWBC) dass nach der Schliessung des Zoos von uns weiter geführt wurde. Das WWBC konnte so in den letzten 20 Jahren seine Kenntnisse über der Zucht der in Gefangenschaft lebenden Geparden erheblich erweitern und damit unsere Erfahrungen an Zoos in der ganzen Welt weitergeben. Insgesamt sind im WWBC oder in Zusammenarbeit mit dem WWBC schon mehr als 200 Geparde geboren. Zur Unterstützung von Projekten die vor allem das Verhalten dieser prachtvollen Tiere studieren oder die sich die Erhaltung dieser Tiere zum Ziel gestellt haben, wurde die Stiftung „Cheetah Friends Europe“ gegründet. Es ist für mich eine ganz besondere Ehre als Schutzherrin dieser Stiftung aufzutreten. Ich werde mich denn auch gerne voll dafür einsetzen da der Gepard mir schon lange das Herz gestohlen hat.
Kiki Vleeschouwers
Ich bin Kiki Vleeschouwers und schon seit 20 Jahren als Tierärztin für Gesellschaftstiere tätig. Meine Liebe zu Tieren beschränkt sich nicht nur auf meine Berufstätigkeit. Auch in meiner Familie und in meiner Freizeit spielen Tiere und Natur im allgemeinen eine grosse Rolle. Zum Glück teilen auch Roy, mein Partner und Kollege, und unsere drei Söhne diese Leidenschaft. Der Älteste träumt davon später ein begnadeter Maritimbiologe zu werden. Seine jüngeren Zwillingsbrüder setzen sich unermüdet für ihren kleinen Adoptivelefant und Adoptivgepard ein. Ihre Aktionen haben mein Interesse vor allem an dem Gepard erregt und so kam ich zu dem Entschluss dass diese faszinierende Katze unseren Schutz wirklich braucht und dass sie JETZT sehr notwendig ist. Das Cheetah Conservation Fund, CCF, leistet schon seit Jahren wirklich gute Arbeit aber um die Probleme der Geparde und ihre Erhaltung vor allem in den Niederen Ländern bekannt zu machen, fand ich es sinnvoll eine europäische Organisation zu gründen. Eher zufällig lernte ich Nancy und Sabine, die sich mit Begeisterung für die Geparde und ihre Problemen einsetzen, kennen. Ihr Enthusiasmus um im Rahmen der Erhaltung der Geparde aktiv etwas zu tun, hat mich dazu bewogen mit den beiden „Cheetah Friends Europe“ zu gründen. Ich hoffe vom ganzen Herzen dass wir mit Cheetah Friends Europe ein grösseres Publikum erreichen und sensibilisieren können und dass wir ALLEN ZUSAMMEN tatsächlich etwas für die Geparde tun können so dass auch künftige Generationen von dieser graziösen Katze geniessen können.






